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Prof. Thorsten Pawletta, Hochschule Wismar - University
of Technology, Business & Design
Diplomarbeit
Problemstellung:Ein wichtiges Einsatzgebiet für Computer ist die Simulation. Sie erlaubt es, Aussagen über das dynamische Verhalten von wirklichen oder gedachten Systemen zu machen. Die wachsende Komplexität heutiger Simulationen führt aber auch auf modernen Computersystemen zu langen Laufzeiten. Eine kostengünstige Lösung dieses Problems ist die Verteilung der Simulation in einem Netzwerk-Cluster. Für die parallele Programmierung in Netzwerk-Clustern werden Message-Passing-Systeme, wie z.B. PVM eingesetzt.Die interaktive Softwareumgebung Matlab eignet sich zum schnellen Prototyping. Unter Nutzung einer vorhandenen Message-Passing-Toolbox lassen sich Konzepte der verteilten Simulation hervorragend mit Matlab umsetzen und für komplexere Experimente und Optimierungen nutzen. In dieser Arbeit werden Aspekte der parallelen Programmierung angeschnitten und Möglichkeiten der Parallelisierung von Simulationen beschrieben. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden auf die transaktionsorientierte Simulationen angewendet und ein ausgewählter Lösungsweg in dem Prototyp eines verteilten Simulators umgesetzt. Möglichkeiten der Parallelisierung von Simulationen
SynchronisationsverfahrenDie Synchronisationsverfahren lassen sich in die drei grundlegenden Klassen der konservativen, der optimistischen und der hybriden Verfahren einteilen. Konservative Verfahren halten bei der Abarbeitung der Ereignisse die Kausalordnung strikt ein, indem nur garantierte Ereignisse ausgeführt werden. Optimistische Verfahren lassen eine Verletzung der Kausalordnung erst einmal zu, um sie gegebenenfalls durch Zurücksetzen auf einen früheren Zustand und erneutes Ausführen der Ereignisse zu korrigieren. Hybride Verfahren vereinigen konservative und optimistische Konzepte, um Vorteile von beiden zu nutzen.Anforderungen an das SynchronisationsverfahrenDie Aufgabenstellung führt zu folgenden Anforderungen an ein mögliches Synchronisationsverfahren:
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